Zu den Behauptungen des Sozialpädagogen und „Freien Journalisten“ Jesko Wrede gegen die Jugendburg Ludwigstein und auch die Fahrenden Gesellen

 

Ein weiteres Mal hat Herr Wrede seine Pfeile gegen ihm nicht genehme Bünde verschossen sowie gegen solche, die sich seinen willkürlichen Festlegungen und Beurteilungen nicht anschließen wollen – in diesem Fall gegen die Jugendburg Ludwigstein.

 Wir Fahrenden Gesellen verweisen auf die Meißnererklärung von 1963 (Auszug):

„Wir wissen, daß der Versuch der bündischen Jugend, ein Leben in Freiheit zu führen, für ihre Mitglieder wie für die Gesellschaft ein Wagnis bedeutet. Wir fordern von einer Gesellschaft, die der Freiheit verpflichtet ist, dieses Wagnis nicht nur zu dulden, sondern ihm den nötigen Raum zu sichern. Wir wehren uns gegen alle Bestrebungen, die uns diesen Raum einengen.

Da unser Bemühen um Selbstverwirklichung nur in einem freien Staat gelingen kann, verpflichten wir uns, die uns anvertraute Jugend von der Idee des demokratischen Rechtsstaates zu überzeugen.“

 Diese Erklärung ist für die Fahrenden Gesellen bis heute bindend.

 Wer, wie wir, auf eine über einhundertjährige Geschichte zurückblicken kann, dem kann eine Anbiederung an die Fehler des jeweiligen Zeitgeistes heute nicht klug erscheinen. In unserem Bund gibt es eine große Bandbreite an Meinungen, die auch vertreten werden dürfen und sollen. Wir lassen uns die Meinungsfreiheit auch nicht von Herrn Wrede und seinen möglichen Hintermännern einengen. Dazu mahnt uns schon das Gedenken an die Widerstandskämpfer des 20. Juli aus unseren Reihen.

 Dafür nehmen wir in Kauf, daß sich die Meinungsfreiheit auch gegen uns richten kann, wie im Falle eines emotionalen Artikels einer „Schna“ alias „Schnapsi“ in der Zeitung „Stichwort“. Das Landgericht Berlin hatte die Klage der Fahrenden Gesellen gegen die Verfasserin abgewiesen, da auch einzelne unwahre Behauptungen in Ausführungen, die entscheidend Meinungsäußerung und Werturteil sind, durch die Meinungsfreiheit gedeckt werden und im übrigen die Vorwürfe substanzlos, pauschal und plakativ seien.

Das im Bund der vorgenannten „Schnapsi“ ansonsten Andersdenkende im Lied als Ungeziefer besungen wurden, zeigt die „Qualität“ der Kritiker.

 Die journalistische „Qualität“ des Sozialpädagogen und „Freien Journalisten“ Wrede, dessen Artikel von einer seriösen Berichterstattung der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen als „tendenziös“ beurteilt wurde, zeigt sich auch daran, daß ihm bereits vom Landgericht Braunschweig attestiert wurde, er hätte seinen journalistischen Sorgfaltspflichten nicht genügt.

Da half ihm auch die Vertretung durch einen Anwalt nicht, der selber auf die Seiten linksextremistischer und vom Verfassungsschutz beobachteter Organisationen verweist und sonst sogar auch militante Linkskriminelle verteidigt.

 Herr Wrede wechselte vor nicht allzu langer Zeit vom BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) zum Zugvogel - deutscher Fahrtenbund e. V., von dessen Bundesgründer Alo Hamm folgendes Wort überliefert ist:

„Ein Volk kann hoffen, solange seine Jugend bereit ist, die Fahne des Guten und Edlen zu heben, und willens ist, sie voran zu tragen“.

Ob Herr Wrede diesen Ansprüchen genügt?

 Aus der Mitte der Gesellschaft kommend, fordern wir Fahrenden Gesellen verantwortliches Handeln in Gesellschaft, Volk und Staat, wie es gut mit dem Amtseid des deutschen Bundespräsidenten ausgedrückt wird:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“ 

 Dazu stehen auch wir - ob es Herrn Wrede gefällt oder nicht.