Hilfe für Slum-Kinder in Kalkutta

FG Sven Klauer in seinem Projekt in Kalkutta, Indien

Auf dem letzten Mannschaftsabend berichtete ich über meine Indien-Reise im Februar 2009.

In den Slums von Kalkutta arbeiten tausende Kinder schon ab 4 Jahren bis zu 70 Stunden in der Woche. Sie werden in Steinbrüchen, auf Müllkippen oder an gefährlichen Maschinen in gesundheitsgefährdender Umgebung eingesetzt. Ihre Familien brauchen den Lohn zum Überleben.

H.E.L.G.O. e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die indischen Kindern anstatt harter Arbeit eine Schulbildung ermöglicht. Damit können sie einen Beruf erlernen und erhalten die Chance für eine lebenswerte Zukunft. Auch die Familien werden unterstützt, damit sie die Kinder lernen lassen können.

Dieses Projekt liegt mir als einem der Vorstände sehr am Herzen. Ich unterstütze es seit 16 Jahren aus Deutschland und teilweise vor Ort in Indien.

Die Bilder geben einen Eindruck vom letzten Besuch. Dazu hatte ich zwei Freunde und Geschäftspartner eingeladen, um das Projekt, das sehr auf Spenden angewiesen ist, weiter in die Welt zu tragen, vor allem aber, weil es wichtig ist, den eigenen Horizont für andere Kulturen zu öffnen. Neben Besuchen bei den Kindern haben wir uns die Schulen angesehen, die teilweise in Garagen oder unter freiem Himmel sind.

Trotz der Armut sind die Menschen dort meist glücklich, aber für unsere Hilfe unglaublich dankbar. Viele der geförderten Kinder sind nun im Berufsleben und haben ein besseres Leben als ihre Eltern und Verwandten.

Vorträge über dieses Projekt finden regelmäßig statt. Gern stehe ich bündischen Freunden für Diavorträge zur Verfügung, das auch an Schulen. Kontakt bitte über die Kontaktseite der Fahrenden Gesellen.

Für einen tieferen Einblick besucht die Internetseite www.helgo-ev.de.

Sven Klauer