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Willkommen bei den „Fahrenden Gesellen“!

Der Bund der „Fahrenden Gesellen“ hat seine Ursprung in der Wandervogelbewegung des vergangenen Jahrhunderts. In einer Zeit der zunehmenden Ablösung der Menschen von ihren natürlichen Lebensgrundlagen wollten die jungen Menschen hinaus aus „grauer Städte Mauern“ in die Natur. Nur mit dem Nötigesten ausgerüstet suchten sie die Abgeschiedenheit von Wäldern und Feldern, um ein Leben fern der bürgerlichen Einengungen und Konventionen zu führen - eigenverantwortlich und selbstbestimmt. Auch heute sind Wanderungen mit dem Rad, dem Boot, vor allem aber zu Fuß ein wesentlicher Bestandteil unseres Tuns. Wir nennen sie „Fahrt“. Dazu gehören das Übernachten im Zelt oder auch beim Bauern, das Kochen auf dem offenen Feuer und das Singen.

Anfang 1948 wurde der Verein „Die Fahrenden Gesellen, Bund für Deutsches Leben und Wandern e.V.“ wiedergegründet. Er fasst den Jungenbund „Die Fahrenden Gesellen“ (FG) sowie Einzel- und Familienmitglieder unter einem Dach zusammen und ist eng verbunden mit dem „Deutschen Mädelwanderbund“ (DMWB). Der Bund blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte im Kreise der deutschen Jugendbewegung zurück. Im Jahr 2009 feiert der Bund 100 Jahre Fahrende Gesellen.

Die Fahrenden Gesellen wollen bei ihren Mitgliedern den Sinn für Lebenswerte wecken und ihre Entwicklung zu toleranten, selbstbewussten, selbstbestimmten und verantwortlichen Menschen fördern.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

- Jugend- und Erwachsenenbildung,

- Pflege des Wanderns und Förderung des Naturschutzes,

- Pflege des deutschen und Achtung fremden Volkstums,

- Förderung einer gesunden und natürlichen Lebensführung.

Die Fahrenden Gesellen sind gewerkschaftlich und parteipolitisch ungebunden und überkonfessionell. Sie stehen ein für die Prinzipien der freiheitlichen Demokratie, die Grundrechte und für die Menschenwürde.